Umstrittene Strafe kostet Triathlet Kienle den Sieg

Triathlon – Sebastian Kienle hat nach einer umstrittenen Zeitstrafe den Sieg und auch einen Podestplatz bei seinem Saisoneinstieg verpasst. Der Ironman-Weltmeister von 2014 belegte in St. George im US-Bundesstaat Utah den siebten Platz. Der 34 Jahre alte Triathlet aus Mühlacker benötigte für die Distanz von 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen 3:53:28 Stunden. Auf den Sieger Rodolphe Von Berg wies Kienle einen Rückstand von 4:18 Minuten auf. Gebremst wurde er durch eine Fünf-Minuten-Strafe auf dem Rad. Die Rennkommissare ahndeten ein angebliches Windschattenfahren, das verboten ist. Es sei seine erste Strafe nach über zehn Jahren als Profi gewesen, schrieb Kienle bei Instagram. Er räumte ein, zu nah am Vordermann dran gewesen zu sein, habe sich aber weder einen Vorteil verschaffen, noch einen anderen Teilnehmer behindern wollen. „Das wäre Betrug und ich habe nicht betrogen“, schrieb Kienle.