Nach CAS-Urteil: Semenya verweigert Hormonsenkung

Leichtathletik – Olympiasiegerin Caster Semenya will weiter laufen, weiter um ihr Recht kämpfen und sich dem Weltverband nicht fügen. Strikt weigert sich die 28 Jahre alte Südafrikanerin wie verlangt, Medikamente zur Reduzierung ihres Testosteronwertes zu nehmen, um weiter über 800 Meter auf Titel- und Medaillenjagd gehen zu dürfen. „Zur Hölle, nein“, sagte Semenya nach ihrem Sieg beim Diamond-League-Meeting in Doha. „Das ist eine illegale Methode.“ Sie war zwei Tage nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs zum Startrecht für intersexuelle Athleten im Wüstenstaat die zwei Runden in 1:54,98 Minuten gelaufen. Nach der CAS-Entscheidung wird ab Mittwoch die IAAF-Regel 141 für intersexuelle Läufer gelten, die auf Strecken zwischen 400 Meter und einer Meile (1609 Meter) antreten. Sie müssen von dem Zeitpunkt an ihren Testosteron-Spiegel auf 5 Nanomol pro Liter Blut senken.