Überraschungs-Bewerberin: Groth will ehrenamtlich DFB-Präsidentin sein

Fußball – Die Düsseldorfer Amateurvereins-Chefin Ute Groth hat ihre Ambitionen auf das Amt der DFB-Präsidentin bekräftigt. „Mir ist es total ernst damit“, sagte die Vorsitzende der DJK TuSA 06 im Interview der „Westdeutschen Zeitung“. Sie sprach sich dafür aus, dass der DFB weiter ehrenamtlich geführt wird: „Man kann ja viele Aufgaben weitergeben, aber die Richtlinienkompetenz, die sollte sich vom großen Geld fern halten.“ Die 60-Jährige berichtete, dass der DFB ihre Bewerbung „an eine renommierte Personalberatungsfirma mit Sitz in der Schweiz weitergegeben“ habe. Groth betonte, dass es „keine Jobbeschreibung für das Amt“ gebe. Man müsse kein Tor geschossen haben, kein Jurist sein und keinen großen Namen haben, um einen Verein zu führen. „Es ist ja ein Ehrenamt, und man macht das, weil man der Allgemeinheit helfen will. Das ist eine Qualifikation, die man zuerst haben sollte. Und die habe ich“, sagte sie.