Eintracht-Sportvorstand Bobic kritisiert Super-League-Pläne

Fußball – Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat die Gedankenspiele über die Einführung einer neuen Super League im Fußball stark kritisiert. „Man gewinnt den Eindruck, dass sich die internationale Fußballelite absetzen will. Das gefällt mir nicht, was ich da lese und höre. Das ist undurchsichtig, da geht es zu viel um Politik und Geschäft“, sagte er bei „Zeit online“. „Wir von den Clubs aus der zweiten Reihe werden wenig gefragt, wenn die Verbände in Hinterzimmern entscheiden“, kritisierte Bobic. Geärgert habe er sich über die Reaktion des FC Bayern auf die Pläne des Weltverbandes FIFA zur Reform der Club-WM. Zunächst hatte der Rekordmeister dagegen protestiert, später hatte Präsident Uli Hoeneß den Beschluss begrüßt. „Man muss zu einer Sache stehen. Sie erst kritisieren und am Ende doch mitmachen, wäre nicht meine Sache“, sagte Bobic.