Doch keine Sperre! Braunschweig-Profi von Rassismus-Vorwurf freigesprochen

Fußball – Das DFB-Bundesgericht hat eine Fünf-Spiele-Sperre gegen den Drittliga-Profi Robin Becker wieder aufgehoben und den 22-jährigen Verteidiger von Eintracht Braunschweig vom Vorwurf der rassistischen Beleidigung freigesprochen. „Aufgrund der heute erstmals vorgelegten weiteren Fernsehaufzeichnung, in der zum ersten Mal der gesamte Vorgang zu sehen war, konnte geklärt werden, dass der Wortwechsel, in dessen Rahmen die schwere Beleidigung gefallen sein soll, jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt zwischen diesen Beteiligten stattgefunden hat“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts, Oskar Riedmeyer. Beim Drittligaspiel zwischen der Eintracht und 1860 München (1:1) am 30. März hatte der Münchner Spieler Efkan Bekiroglu den Braunschweiger Verteidiger Benjamin Kessel angespuckt und wurde dafür vom Sportgericht für drei Spieler gesperrt. Die Sechziger erhoben jedoch den Vorwurf, dass Bekiroglu und auch ihr Spieler Kodjovi Koussou vor dieser Szene beleidigt worden seien.